Ashigaru packt mit an: Das Handwerk

Länger ist es hier still geworden, doch wir waren weder untätig noch unmotiviert, sondern in sehr vielen spannenden Projekten involviert, die in den letzten Wochen zum Abschluss gekommen sind. Es gibt viele interessante Ergebnisse von unseren Projekten, die wir hier in den nächsten Wochen zeigen...

Making-Of – The Priory Studios

Bereits 2013 kam es zu einer wunderschönen Kollaboration mit dem Stuttgater Team von "The Priory Studios", deren Ergebnisse großteilig erstmal Offline geblieben sind. Mitte 2014 gibt es nun erstmal das Making-Of, dass der talentierte Filmmaker Alexander Kehrwald für uns geschnitten hat. An dieser Stelle machen wir...

Von der Kunst, sich zu bewegen.

Wieso dieser Artikel?

Hi, ich bin Danny. Als ich mit Parkour und Freerunning vor vielen Jahren – genau genommen 2006 – angefangen habe, war die Bewegungswelt da draussen riesig und ohne ein helfende Hand war es schwer, zu verstehen, wie viele Möglichkeiten vorhanden sind, um sein Training spannend zu gestalten. Man hatte natürlich die Basics vor Augen, die man auch heute immernoch diszipliniert wiederholt (zumindest sollte das jeder gewissenhaft tun), aber mit einiger Zeit an Training verändert sich der Blickwinkel natürlich und man sucht nach neuen Möglichkeiten.

Heute gibt es tausende Videos und tausende (angehende) Sportler da draussen. Es erhöht die Menge an Informationen, die man erhalten kann und die Menge an Trainingspartnern um ein Vielfaches als zu dem Zeitpunkt, wo ich angefangen habe. Aber: Ebenso ist die Chance, an unqualifiziertes Videomaterial zu gelangen oder an Trainingspartner mit einem gefährlichen und/oder falschen Trainingsstil zu geraten, damit stark angewachsen. Dieser Artikel soll relativ kurz und überschaubar eine Übersicht bieten aus meinen 8 Jahren Parkour- und Freerunning Erfahrungen, um sich besser zu orientieren. Ich gehöre noch zur Generation, die sich alles selbst beibringen musste und eher wenig Anleitungen und Trainingspartner zur Verfügung hatte. Heute kann ich für meinen Teil sagen: Ich bin froh, das ich damals ins kalte Wasser geworfen wurde und nicht alles vorgekaut wurde.

Status Quo

Viele Traceure und Freerunner da draussen tendieren dazu – sobald Sie keine supertollen Spots zur Hand haben – nicht zu trainieren oder die kleinen Spots entsprechend wenig zu würdigen. Bei vielen ist mir aber besonders aufgefallen, dass oft einfach die Ideen nicht vorhanden sind, wie man sein Training auch mit wenigen Möglichkeiten besser und kreativer gestalten kann. So wie viele heute von den Fitnessstudios zu mehr BWE lastigen Übungen (Body-Weight-Exercises, zu dt.: Körpergewichtsübungen) wechseln – was sich u.a. in sich rasant entwickelnden Trainingsarten- und Gruppen wie Calisthenics, Freelethics, Barista etc. erklärt – so kann und sollte man in Parkour ebenfalls ein Gespürr dafür entwicklen, welche Möglichkeiten es gibt, um dies auf Parkour- und Freerunning zu übertragen und im Training etwas umzugestalten bzw. hinzuzufügen.

Ich möchte mit dem Artikel gerne einen Einblick darüber geben, wie ich trainiere, wie ich mir Spots optimiere, mehr Spaß am Training habe, was mich motiviert und besonders, wie ich mit Verletzungen umgehe und umgegangen bin – und wie sich das in meinem Training und meiner Denkensweise wiedergespiegelt hat. Mir ist es wichtig, auch zu betonen, dass dieser Artikel meine Meinung darstellt, die ich mich über viele Jahre gebildet habe. Ich bin weder Sportmediziner, noch Psychologe und kann daher natürlich grundsätzlich nur darauf hinweisen, dass ich hier nur Anregungen geben.

Wie kann ich mein Training gestalten?

An Tagen, an denen ich nicht über die optimalen Möglichkeiten – sei es durch Spot-Distanz, Wetter oder Verfassung – verfüge, um mein Training auf Runs, Kombinationen oder dem Drillen der Basisbewegungen zu focusieren, nutze ich die Zeit, um kleine Dinge auszubauen oder mich Spezialtraining zu widmen. Natürlich kombiniere ich auch unter optimalen Bedingungen Methodiken – oder trainiere Sie ausschließlich.

Mit Dorma als Türöffner nach Brasilien

Unsere Arbeiten verschlagen uns und unsere Athleten immer wieder an interessante Orte, an denen die Synergien von Parkour & Freerunning für spannenden Zusammenarbeiten genutzt werden. Für einen unserer aktuelleren Jobs zusammen mit der Agentur Freestyle Artists für den Türschließer und Automatiktüren-Hersteller Dorma begleitet der nachfolgende Clip den Freestyle...

Parkour Drohnen über Wiesbaden

Im Rahmen der Eröffnung der Jungen Woche im Rahmen der Internationalen Maifestspiele wird es in Wiesbaden am 30.04.2014 eine große Parkour-Jam geben. Das Ganze findet in Wiesbaden statt und lädt alle Interessierten Anfänger, Fortgeschrittenen und Profis ein, vorbeizuschauen. Alle wichtigen Informationen findet ihr auf der Eventseite in Facebook...

Meine Ernährung und Ich

  Vorwort Der Grund für diesen Artikel liegt darin, dass ich in letzter Zeit immer wieder auf meine Ernährung angesprochen werde und mich Leute fragen, welche “Die richtige Ernährung” für ein gutes Training ist. Warum ich von mir erzähle, liegt daran, dass ich kein Gelehrter bin, der...

Ashigaru auf der Passion Sports Convention 2014

Es war wieder soweit und die Passion öffnete im Jahr 2014 ihre Türen - und wir waren wie die letzten Jahre natürlich vor Ort. Die Passion gehört zu den größten Extremsportmessen in Europa und zeigte in Bremen auch dieses Jahr wieder allerlei aus der sportlichen Welt,...

Mazda 6 Paris Shooting – Laissez les bons temps rouler!

[gallery columns="4" ids="246,247,248,249"] Überblick & Ziele Wir hatten ja bereits vor Kurzem über die Mazda 6 Light Night berichtet, hatten dort aber noch nicht das interessante Projekt in Paris erwähnt. Über den Kunden kam nämlich die Anfrage für das Ramp Magazin, für das ein Shooting im schönen Paris vorgesehen war. Ziel...

Auf den Spuren von Tarzan – Motion Capturing mit Traceuren

Überblick & Ziele Für die Neuverfilmung von Tarzan kamen 2012 das Stuntteam Face-Off und Constantin-Film auf Ashigaru zu. Die Aufgabe von Ashigaru bestand darin, einen von Parkour und animalischen Bewegungen inspirierten Tarzan zum Leben zu erwecken, der sich durch mehr auszeichnet, als bloßes Lianenschwingen. Die Figur aus dem...

Ashigaru proudly presents – The Making Of Bardusch Work & Protect

[gallery columns="4" ids="155,153,158,160,156,103,154,159"] Kurzkommentar zum Making-Of: Nachdem wir ja bereits vor einiger Zeit das Bardusch Projekt erfolgreich abgeschloßen haben, war das Release des Making Of's längst überfällig. Unser Athlet Benni war so nett - aus dem vielen Material das er gesammelt hat - einen hervorragenden Schnitt zu basteln!...